40 Tage Fasten
vom 14.03.2011 bis 22.04.2011

In den letzten drei Jahren habe ich immer während der Karwoche, Montag vor Ostern bis Karfreitag (5 Tage) voll gefastet. Das bedeutet ich habe während dieser Zeit nur Wasser getrunken, keine Säfte, keinen Tee oder Kaffee, keine Brühe - nichts rein nur Wasser, auch mit Kohlensäure. Und während dieser zeit habe ich auch gar nichts gegessen.
In diesem Jahr möchte ich einen weiteren Glaubensschritt machen und mich ganz auf Gott unseren Vater konzentrieren. Das wird auch ein Fasten für verschiedene Dinge sein, die ich vor Gott bringen will.
Meine diesjährige Fastenzeit wird über 40 Tage gehen - so wie unser Herr Jesus Christus auch 40 Tage in der Wüste gewesen ist. Vom 14.03.2011 sind es bis Karfreitag 22.04.2011 genau 40 Tage.
Diese Fastenzeit wird so aussehen, dass ich während diesen 40 Tagen auch nur Wasser trinken und nichts essen werde. Wenn ich das schaffen sollte!? Wenn es aus gesundheitlichen Gründen nicht geht, dann werde ich doch klare Brühe oder ähnliches zu mir nehmen, oder im extermfall eben abbrechen.
Jeder der Interesse daran hat kann hier auf der Seite mit mir durch diese Zeit gehen und jeden zweiten Tag mitlesen, was geschieht, wie es läuft und was ich dabei mit Gott dem Vater, Jesus und dem heiligen Geist erlebe.
Ich wünsche euch allen eine gesegnete Zeit und würde mich fruen, wenn ihr diese Zeit mit eurem Gebet unterstützt.

13.03.2011 - ein Tag vor dem Beginn der Fastenzeit:
Heute habe ich mich noch mal mit ein paar Gechwistern aus meiner Gemeinde unterhalten und mit ihnen die kommende Zeit ein wenig besprochen. Ich habe mit freuden gemerkt, dass diese lieben Geschwister dabei hinter mir stehen werden und das auch mit Gebeten unterstützen werden. Heute Abend werde ich noch mal eine Kleinigkeit essen. Nicht zu viel und zu deftig, damit sich mein Magen nicht zu viel aufbläht. Während der letzten Woche habe ich schon langsam die Essensmenge reduziert, um den Bauch an weniger zu gewöhnen. Nun ja, und morgen geht es los. Ich bin schon sehr gespannt, was alles passieren wird und wie bzw. ob ich diese Zeit durchhalten werde. Es würde mich auch freuen, wenn ich von so manchen vielleicht auch mal eine Mail (Adresse auf der Seite "Kontakt") bekomme, die ich natürlich auch beantworten werde. Also dann, ich freue mich auf diese Zeit und bin gespannt.
14.03.2011 - Erster Tag:
Na gut dann, der erste Tag ist vorbei. Na ja, ist auch nichts besonderes - ein Tag - das geht ja. Mal sehen was so alles noch kommt. Zur Zeit geht es mir echt gut, warum auch nicht :-) und auch sonst läuft alles klasse. Ich melde mich dann mal morgen wieder. Ich wünsche euch eine gute Nacht und angenehme Träume. Bis dann!
16.03.2011 - Dritter Tag:
Hallo Leute, nun ist der dritte Tag vorbei und ich muss sagen es klappt alles wunderbar. Ich merke so in mir, dass ich gar kein Hungergefühl habe, es ist immer nur ziemlich starke Lust auf alles mögliche zum essen. Ich trinke so ca. 4-5 Liter Wasser (Sprudelwasser) pro Tag und das schmeckt auch (noch) :-) Was ich aber sagen muss und das ist für mein Gefühl gar nicht so erbauend, ist dass es mir mit dem nichts essen nicht so schwer fällt als wie mit dem nicht Rauchen. Ich habe auch ab Montag keine Zigarette mehr geraucht und das fällt schwerer als ich dachte - ist schon ein dummes Gefühl zu wissen, wie abhängig man von so einer Droge sein kann. Nun gut, es wird bestimmt noch eine sehr gute weitere Zeit werden und ich hoffe das alles so gut weiter laufen wird.
18.03.2011 - Fünfter Tag:
Ja, nun sind schon 5 Tage vorbei, das heißt es sind nur noch 35 ;-) OK, also es ist alles wirklich Super, ich habe noch immer kein wirkliches Hungergefühl. Aber dafür sehr viel Lust auf alles mögliche zum essen. Alleine in der Arbeit ist es nicht einfach, denn die Kollegen essen ihr Frühstück und Mittagessen und ich sitze daneben. Aber trotzdem ist es nicht soooo schlimm. Ich bekomme einfach nur Lust auf alles mögliche. OK, es waren in den letzten beiden Tagen auch Gedanken wie: Warum mache ich das überhaupt? Was soll das denn, bin ich denn dumm? Wofür das überhaupt? Ende ich esse jetzt einfach etwas, das merkt doch eh keiner! - Irrtum, das merkt sehrwohl einer und dem kann man nichts vormachen - unser Retter und Erlöser. Für Jesu Ehre! Und mit seiner Hilfe werde ich diese Gedanken überwinden können, und das nicht nur in den letzten zwei Tagen. - Ohhh, wie lecker - mein Sohn hat eben seine Chicken Wings mit Pommes aus dem Backofen geholt - aaaaah wie gut das duftet! Na ja, er soll es sich schmecken lassen, ich werde mich daneben setzten und das widerstehen üben - ich bin sicher es klappt! Bis dann, Liebe Grüße.
20.03.2011 - Siebter Tag:
So, jetzt sind bereits sieben Tage vorbei und es geht mir relativ gut. Bis jetzt hatte ich ja immer fünf Tage voll gefastet, jetzt sind es bereits sieben. Gestern und heute hatte ich ein wenig Probleme mit einem etwas erhöhten Blutdruck, der normalerweise ohnehin erhöht ist und ich Tabletten dagegen nehme, die ich natürlich weiter nehmen und den Blutdruck regelmäßig kontrollieren muss. Mal sehen wie sich das weiter entwickelt. Ansonsten geht es mir echt gut und ich habe nach wie vor sehr starke Lüste aber keinen wirklichen Hunger auf alles mögliche zum essen. Dieses Wochenende war mein Sohn Fabian bei mir und der hat natürci auch zu essen bekommen und in meiner Gemende gab es gestern bei dem Seminar gutes Chilli Concarne zum Mittagessen und heute gab es da Hackfleichbraten und Kartoffelpüree (ein mal im Monat gibt es in der Gemeinde Mittagessen) - das alles ist eine echte Herausforderung um zu widerstehen - die Lust da etwas zu essen war sehr groß. Aber ich habe es geschafft - natürlich mit Jesus Hilfe. Ich merke und spüre dabei jedes mal, wie der heilige Geist mir dafür Kraft gibt, wie er mich stark macht. Manche lieben Geschwister aus der Gemeide haben mich natürlich versucht zu provozieren - aber unser Herr hat mir geholfen zu widerstehen. Ich werde ab jetzt etwas vorsichtig sein wegen dem Blutdruck und sehen wie es weitergeht. Also gut dann, bis die Tage. Gott segne euch, euer Dieter.
22.03.2011 - Neunter Tag:
Hallo zusammen, jetzt sind schon neun Tage vorbei und ich muss sagen, es geht mir sehr gut. Seit Sonntag Abend trinke ich auch 1,5 Liter Apfelschorle pro Tag damit ich ein wenig Kalorien zu mir nehme und der Körper etwas zu verarbeiten hat. Hatte am Samstag vormittag einige Probleme mit dem Kreislauf und dem Blutdruck, sodass ich eben auch noch etwas anderes als Wasser trinke. Jetzt ist wieder alles OK und ich fühle mich wirklich gut. Seltsam ist, dass ich bis jetzt noch immer kein wirkliches Hungergefühl hatte. Kein Hunger, aber unglaubliche Lust auf alles mögliche. Am Sonntag gab es ja in der Gemeinde zum Mittagessen Hackbraten mit Kartoffelpüree. Ich habe mit dem Koch gesprochen, ob ich mir ein paar Scheiben Hackbraten und Soße einpacken kann und zu Hause einfrieren, damit ich den dann nach der Fastenzeit essen kann. So gemacht dachte ich zu Hause: Ja, eine Scheibe esse ich jetzt, das bekommt ja ohnehin kein Mensch mit, kein Mensch merkt das - Ja, aber dabei dachte ich auch gleichzeitig, Nein ein Mensch bekommt das nicht mit, aber unser Herr Jesus merkt das sehrwohl und außerdem ist es auch nicht der Sinn davon das es Menschen merken sollen oder nicht. Und so packte ich die Packung in den Gefrierschrank. Es sind schon wirklich harte Versuchungen dabei. Ich spüre, wie mich Jesus leitet und führt. Und ich glaube wenn ich diese ganze Zeit durchhalte und diesen Versuchungen immer wieder widerstehe, werde ich einen ganzen Schritt weiter gewachsen sein. Es bedeutet Wachstum im Widerstehen und treu bleiben. Bis dann, Gott sei mit euch, euer Dieter.
25.03.2011 - Zwölfter Tag:
Na, wie gehts euch? Alles in Ordnung? :-) Also, jetzt sind schon 12 Tage vorbei und ich kann nur sagen das es mir wirklich gut geht. Nach wie vor habe ich viel Lust auf alles mögliche und es ist oft nicht leicht zu widerstehen. Manchmal ist es wirklich ein Kampf hart zu bleiben und nicht doch etwas zu essen. Diese Lüste sind manchmal doch ziemlich stark. Aber genau in den Momenten spüre ich, wie ich auf einmal richtig Kraft bekomme und dann ganz leicht widerstehe. Ich merke sehr oft, wie Jesus mich trägt und auch das die Bibel mir Nahrung gibt. Ich hätte das vorher nicht wirklich so gedacht. Es stimmt: "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht." (Matt. 4/4) Es ist einfach sehr schön zu spüren wie da aus dem Wort richtig Kraft kommt und ich betankt werde. Auch habe ich bis jetzt noch nicht so ein richtiges Hungergefühl gehabt. Ich merke auch so, dass ich mich langsam daran gewöhne und gar nicht wirklich etwas brauche. Ist schon Seltsam, aber der Körper gewöhnt sich daran und es ist (abgesehen von den Lüsten) nicht so schwer - wobei aber wie gesagt, dass ich wirklich viel Kraft von unserem Herrn bekomme und getragen werde. Ich kann es oft wirklich sehr stark spüren. Jesus ich danke dir für deine Fürsorge und Versorgung die du gibst und das du so nah bei mir bist - Danke! Liebe Grüße, euer Dieter.
29.03.2011 - Sechzehnter Tag:
Hallo ihr lieben Leute. Endlich schreibe ich mal wieder hier rein :-) Nun ja, als erstes: Mir geht es nach wie vor sehr gut und ich fühl mich echt wohl. Kein Hungergefühl und diese Lüste die da oft kommen werden langsam weniger. Heute habe ich mich mal wieder auf die Wage gestellt und, ganz ehrlich - ich hab mich leicht erschreckt. Es sind 7 Kilo weniger - ich dachte so 4-5 Kilo, Nein es sin doch mehr. Aber es ist OK denn es ist alles in Ordnung. Die ganze Zeit merke und spüre ich wie ich getragen werde und wie Jesus mir Kraft gibt. Es ist einfach alles total im Lot. In der Arbeit läuft alles wie geschmiert, ohne das ich viel tun muss, Privat ebenso. Ich habe keinen Streß und keine Aufregung und es läuft einfach alles. DANKE JESUS! Ab kommenden Montag habe ich jetzt Urlaub für die restliche Zeit bis Ostern (3 Wochen) und da muss natürlich einiges in der Arbeit vorbereitet werden - auch das hat alles wunderbar geklappt, obwohl sich jetzt noch der Kolege der die Arbeiten draußen beim Kunden abfährt, mit zwei gebrochenen Rippen krank gemeldet. Einfach echt Super, wie Jesus alles leitet und wie er mich trägt und mir Kraft gibt. Ich kann es richtig spüren, wie mich der heilige Geist immer wieder erfüllt. Ich bin gespannt was jetzt alles noch passieren wird. Eine große Herausforderung wird es jetzt am kommenden Wochenende geben - U-Turn Deutschland Mitarbeiter Wochenende. Da wird es natürlich gut zu essen geben und es werden einige Versuchungen kommen. Aber ich habe mich darauf eingestellt und hoffe auf die Kraft von Jesus, dass ich durchhalten kann. Also gut, bis die Tage. In Jesus Liebe, euer Dieter.
01.04.2011 - Neunzehnter Tag:
Hallo Leute, jetzt hab ich die Halbzeit und morgen ist "Bergfest" :-) Nach wie vor ist alles bestens, kein wirklicher Hunger nur sehr viel Lust. Aber auch die wird langsam weniger, es ist nicht mehr so stark wie Anfangs oder vor einer Woche. Was jetzt so alles kommt sind starke Versuchungen. Gestern in der Arbeit hat mich eine Kollegin agesprochen, ob ich den am abnehmen bin. Ich versuchte ihr das zu erklären, ob sie es wirklich verstanden hat bezweifle ich. Jedenfalls meinte sie, das so etwas der Körper nicht mitmachen würde und ich müsste wenigstens ein wenig Nahrung zu mir nehmen, denn sonst verliert man die Muskeln die kommen nie wieder. Ich versuchte zu erklären, dass meine Hausärztin das anders sieht und sagt das das kein Problem ist. Na ja, so kahmen aber doch ein wenig Zweifel bei mir und ich dachte eine Zeit lang darüber nach, doch etwas zu essen. Aber dann sagte ich mir "Nein" wenn unser Vater mich so weit getragen hat und weiter trägt, wird da auch nichts passieren. Ja Papa trägt mich sehr, so sehr das ich es richtig spüren kann. Er ist es der mir Kraft gibt und alles i seiner Hand hält. Ich vertraue voll auf ihn. Wenn er meint das es genug ist, dann wird er mir das sagen und zeigen, da vertraue ich darauf. Jedenfalls geht es mir echt gut und es ist alles in Ordnung. Mal sehen was jetzt das U-Turn Deutschland Wochenende bringt. Ich freue mich schon sehr darauf und bin echt gespannt. Also bis dann ihr Lieben, euer Dieter
03.04.2011 - Einundzwanzigster Tag:
Hallo, ich bin wieder vom U-Turn Deutschland Wochenende zurück und es war eine sehr intensive Zeit. Ich habe sehr viel mit Gott erlebt und er hat viel zu mir gesprochen. Und - Gott hat mir dort auch sehr viel Kraft gegeben. Ich spürte noch mehr als bisher wie er mich trägt und wie Gott mich durc die Fastenzeit begleitet. Es war eine große Herausforderung unter allen U-Turn Deutschland Mitarbeitern zu sitzen während alle die leckeren Mahlzeiten gegessen haben. Natürlich hätte ich mich während den Essenszeiten zurückziehen können. Aber das wäre nicht fair gegenüber den lieben Mitstreiten im Herrn gewesen. So habe ich mich der Herausforderung gestellt und habe mich beim essen zu ihnen gsetzt, mein Wasser oder Apfelschorle getrunken und zugesehen. Leute, ich kann euch nur sagen, ihr müsst mal so eine Herausforderung annehmen und euch stellen. Da könnt ihr so gut spüren wie ihr getragen werdet und wie viel Kraft ihr von unserem Herrn bekommt. Ohne seiner Hilfe, ohne der Unterstützung Jesus hätte ich das nicht geschafft. Jesus ich Danke dir von Herzen, das du so stark bei mir bist und mich trägst! Manchmal war ich wirklich sehr knapp davor das ich das Fasten breche und etwas essen werde, aber da spürte ich eine Kraft in mir kommen, die mir hilft zu widerstehen. Ich bin mir Sicher das diese Kraft nicht nur in solchen Situationen kommt und kommen wird, sondern in jeder Situation, in der ich denke das es nicht mehr geht, das ich selbst das nicht schaffe. Ja, Gott hat mir gezeigt, dass er mich trägt und mir Kraft gibt, wenn ich aus mir heraus nicht mehr kann. "Gott will dann seine Wunder tun und uns helfen, wenn alle eigenen Mittel und die eigenen Kräfte zu versagen drohen!" Und das, wie gesagt, nicht nur in solchen Situationen, dessen bin ich mir stärker als bisher bewusst geworden. Gebt ihm euer Vertrauen, in allen Situationen, in denen ihr glaubt es geht nicht mehr, und Jesus lässt euch nicht im Stich! Ansonsten geht es mir nach wie vor gut, und ich fühle mich echt wohl. In Jesus Liebe, euer Dieter
12.04.2011 - Dreißigster Tag:
Hallo liebe Leute. Leider habe ich die letzte Woche nicht schreiben können, da ich für ein paar Tage mit Deborah in Rumänien war, um die ganze Lage in und um das Kinderheim in Brosteni zu erkunden wo wir im Sommer mit unseren Preeteens und Teens das Sommercamp durchführen wollen. Nun ja, jetzt sind dreißig Tage vorbei und es liegen nur noch zehn Tage vor mir! Es geht mir weiter sehr gut und ich kann nur sagen, wie sehr ich es spüre das unser Vater mich trägt und mir unglaubliche Kraft gibt. Es sind jeden Tag ziemlich harte Versuchungen die mich echt sehr herausvordern. Und genau dann spüre ich wie sehr Jesus bei mir ist und mir Kraft gibt, wie er mich trägt. Hunger habe ich absolut keinen, eben nur sehr viel Lust und oft wenn ich beim essen dabeisitze auch den Gedanken: "Warum mache ich das überhaupt?" Aber genau dann ist Jesus da und gibt mir Kraft und ich spüre seine Gegenwart so stark! Auch jetzt die Tage in Rumänien habe ich ihn so sehr gespürt und erlebt wie Jesus mich trägt. Diese Reise kostete wirklich Kraft, eine Kraft, die man auf solchen Einsätzen braucht. Eine Liebe, die man an die Kinder dort weitergibt, wie sie nur von Gott kommen kann. Ohne ihn könnte ich das nicht machen, und ohne Jesus wäre das unmöglich. Aber es ging, es kahm immer eine solche Kraft und ein sehr starkes Widerstehen der Versuchungen in mich, wie es kein Mensch von sich aus haben kann. Ich spürte wie übermenschlich das ganze ist. Die ganze Zeit über hatte ich eine Liebe in mir, die durch mich an die Kinder und auch an die Betreuer dort weiterging, wie ich es noch nie erlebt hatte. Es ist einfach so wunderschön zu merken, zu spüren wie Gott trägt, leitet und führt. Normalerweise kann ein Mensch von sich aus einer solchen Belastung nicht standhalten. Und ich fühle mich so richtig wohl und mir geht es wirklich sehr gut. Kein Schwindel, keine Kopfschmerzen, keine Übelkeit, einfach nichts von alldem. Und ich merke und bekomme eine sehr gutes Feedback, was meine Gebete angeht. Sie werden so stark erhört und auch verwirklicht. Ich bin so froh und glücklich diese Zeit mit unserem Vater und unserem Herrn Jesus Christus machen zu können und zu dürfen. Und ich bin Sicher, dass ich aus dieser Zeit sehr viel mitnehmen werde und im Glauben ein ganzes Stück wachsen werde. Ein Glaube und ein Vertrauen auf Jesus, das sonst wahrscheinlich nicht so schnell gestärkt wird. Ich merke auch während der ganzen Zeit wie stark Gott zu mir spricht und wie sehr der heilige Geist wirkt. Es ist so, als ob alles Böse einfach sofort abgeblockt wird. Als ob da eine unsichtbare Wand ist, an der alles abprallt. Ich danke Jesus von ganzem Herzen für seine Fürsorge und seine Gegenwart. DANKE JESUS!!! Gott segne euch und Jesus ist bei euch! Euer Dieter
15.04.2011 - Dreiunddreißigster Tag:
Hi, ihr guten Leute! Na wie ist es bei euch so? Alles im Lot? :-) Bei mir ist alles bestens! Ich feue mich sehr darüber, während der ganzen Fastenzeit die ich jetzt hinter mir habe von Jesus so getragen zu werden. In den letzten Tagen habe ich mir ein wenig Gedanken über das alles gemacht und merkte, dass diese Fastenzeit so ohne Gott, nur als einfacher Mensch nicht so einfach machbar ist. Ich danke unserem Herrn Jesus Christus sehr dafür, dass er mir so viel Kraft und Durchhaltevermögen gibt. Ich danke ihm das er so nah bei mir ist und mich führt und trägt. Es gab bisher auch einige Sachen, wo Veränderung geschehen ist, wo sich etwas getan hat und wo Gebete ziemlich schnell erhört und erfüllt wurden. Nun ja, jetzt sind es noch 7 Tage und ganz ehrlich gesagt: Ich freue mich schon sehr darauf wieder etwas zu essen! Es ist so etwas wie die Vorfreude auf Weihnachten für die Kinder. Es ist eine Vorfreude auf etwas, das kommen wird und geschehen wird. Fast so wie die Vorfreude auf das wiederkommen unseres Herrn Jesus Christus. Es ist einfach auch ein wunderschöner Gedanke, an das kommen des Endes (der Fastenzeit) zu denken. OK dann, wir lesen von uns die nächsten Tage wieder. Liebe Grüße, Gott segne euch, euer Dieter.
18.04.2011 - Sechsunddreißigster Tag:
Na ihr lieben, wie geht es euch nach dem ersten Tag beim Fasten? Ich hoffe es geht euch gut und ihr habt keinen Hunger. Es wird sich voraussichtlich am dritten Tag der Hunger bemerkbar machen und es wird eventuell ein wenig Kopfschmerzen geben. Aber das geht schnell vorbei und dann wird es einfach sein für die restlichen zwei Tage. Bei mir ist jetzt immer noch alles voll in Ordnung und ich freue mich jetzt sehr auf den Freitag Abend - dann wird das Fasten gebrochen! Es sind jetzt noch vier Tage und ich hab in der ganzen Zeit sehr viel mit unserem Herrn Jesus erlebt und habe oft gespürt wie nahe er bei mir ist und wie er mich trägt und mir Kraft gibt. Auch bei Gebeten habe ich viel Kraft von Jesus gespürt und es hat sich in mir viel verändert. Ich spüre wie viel Vollmacht ich durch Jesus bekomme und wie sehr er wirkt. Es gab gerade jetzt in den letzten paar Tagen sehr starke Gebeteserhörungen und merkbare, spürbare Besserungen bei Menschen für die ich bete. Dann werde ich jetzt abwarten was in diesen vier Tagen noch alles passieren wird. OK dann, ich freue mich mit euch auf die nächsten Tage. Bis dann, alles Liebe, Gott segne euch, euer Dieter
20.04.2011 - Achtunddreißigster Tag:
Haaaaallo ihr Lieben!!! Jetzt sind es nur noch 2 Tage :-) Ich bin voll Mutes das ich diese zwei jetzt auch noch schaffen werde :-) Und ich spüre und merke wie die Freude auf den Freitag immer größer wird. Es ist so als ob man sich als kleines Kind auf Weihnachten freut um endlich vor dem hell erleuchteten Christbaum zu stehen und die Geschenke auspacken darf. Es gibt aber am Freitag ein noch viel größeres Geschenk, dass alle anderen in den Schatten stellt - JESUS ist am Kreuz für uns, für unsere Sünden gestorben - ein unglaubliches Geschenk das wir da bekommen haben. Ich weiß gar nicht wirklich auf was ich mich mehr freue, auf des wieder essen, oder auf die Tatsache ein so großes und wertvolles Geschenk zu bekommen. Ich glaube, nein ich bin Sicher, dass die Freude auf dieses Geschenk überwiegt! OK, dann, bis dann ihr lieben und viel Kraft euch allen die ihr fastet (egal womit und und wie) für diese restlichen zwei Tage. Liebe Grüße, Gott ist bei euch, euer Dieter.
22.04.2011 - Vierzigster Tag:
Hallo ihr lieben Schwestern und Brüder im Herrn Jeus Christus! Heute ist der vierzigste und letzte Tag der Fastenzeit beendet. Ich kann euch nicht sagen, wie ich mich auf diesen tag in der letzten Woche gefreut habe. Ich glaube ein kleines Kind freut sich nicht mehr auf Weihnachten, als ich mich auf diesen letzten tag. Es war eine sehr herausfordernde Zeit und ich habe es mit Jesus Hilfe geschafft. Ohne seiner Hilfe hätte ich das niemals geschafft. Aus rein menschlichen Kräften wäre das nicht möglich gewesen. Die ganze Zeit über gab es sehr viele Versuchungen, denen ich mit Jesus Hilfe und seiner Kraft widerstehen konnte.
Da waren das UTurn Mitarbeiterwochenende und die Tage in Rumänien. Auch an zwei Wochenenden war mein Sohn Fabian bei mir und ich habe für ihn essen gemacht und saß dabei als er dann gegessen hat. Bei allen war es eine sehr große Herausforderung, denn es waren immer eine Menge Menschen um mich, die gegessen haben und ich saß daneben. der wenn ich die Reklameblättchen durchgesehen habe und die ganzen guten Speisen darin sah. Wenn ich einkaufen war (Wasser und Apfelschorle), sah ich im Kaufhaus all die guten Sachen und bekahm große Lust auf alles mögliche zum essen. Aber genau in solchen Momenten spürte ich, wie mich zwei Hände festhielten und mich trugen.
Auch an manchen Tagen hatten mich Bemerkungen von Freunden versucht und auch Aussagen von Leuten, die mir sagten wie schlecht und schädlich das ganze doch für den Körper sei. Manche sagten sogar das schaffst du nicht. Aber immer wieder hielt mch Jesus fest und gab mir Kraft und stärkte mein Vertrauen. Auch bei meinen stillen Zeiten oder beim Bibellesen merkte ich, wie mir das Wort unseres Gotets Kraft und Nahrung gibt. Ja, ich merkte beim Bibellesen wie ich mit großer Lust auf etwas zu essen angefangen habe zu lesen und dann durch das Lesen, durch sein Wort einfach die ganze Lust verschwand. So wie Jesus in Matthäus 4,4 sagt: "Der Mensch lebt nicht allein vom Brot, sondern von einem jeden Wort das aus dem Mund Gottes kommt." Es war einfach wunderbar wie Gott mich versorgte, kräftigte und dieses Durchhalten und Widerstehen gab.
Auch bei vielen Gebeten, bekam ich sehr positive Rückmeldungen über Gebetserhörung, Besserung der Situationen. Hier merkte ich, wie stark unsere Macht im Gebet liegt, wie sehr Gott alle unsere Gebete erhört, denn "Alles was ihr bittet im Gebet, glaubt es, so werdet ihr es empfangen." (Mat. 21,22)
Ich könnte noch viel mehr aufzählen, aber das würde hier den Rahmen sprengen. es war einfach eine sehr intensive Zeit und Jesus war mir die ganze Zeit sehr nahe bei mir und der heilige Geist wirkte sehr stark. Manche Sachen kann ich mit Worten gar nicht beschreiben, so wunderbar waren sie. Und ich werde sehr viel aus dieser Zeit mitnehmen, denn ich bin Sicher, dass diese Erfahrungen im Widerstehen und Durchhalten, in denen mir unser Herr Kraft gab, nicht nur auf das essen oder nicht essen beschränkt sind, sondern für alle möglichen Situationen denen man im Leben begegnet. Ich weiß und ich vertraue dabei auf Jesus, dass er in allen Situationen bei mir ist und diese Kraft gibt. es ist ein, so glaube ich, großer Schritt im Gesitlichen und im Glauben, den Jesus mir dabei gelehrt und gezeigt hat.
So kann ich aus dieser Zeit weitergeben: Laßt euch nicht verwirren! Laßt euch nicht klein machen und widersteht den täglichen Versuchungen und Gelüsten! Jesus ist immer bei euch und gibt euch die Kraft dafür, trägt euch durch und führt euch, sagt euch wie ihr jede Situation gemeinsam mit ihm meistern könnt. Vertraut auf ihn, er steht immer zu seinem Wort und ist bei euch.
"Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. DARUM geht hin und macht zu Jüngern alle Völker: Tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und es heiligen Geistes und lehrt si alles zu halten was ich euch befohlen habe. Und siehe ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende!" (Mat. 28,18-19) Ja, Jesus ist bei uns, immer, jede Minute, jede Stunde, jeden Tag, jede Woche, jeden Monat - IMMER! AMEN!
Zum Schluß noch ein paar "technische" Daten: Ich habe in den 40 Tagen ca. 300 Liter Wasser und Apfelschorle getrunken und nichts gegessen. In den letzten zwei Wochen habe ich zusätzlich noch ca. 30 Liter Orangensaft und 6 Tassen klare Gemüsebrühe getrunken. Und ich habe, als angenehme Begleiterscheinung, 16 Kilo abgenommen, sodass ich jetzt 70 Kilo wiege. Ich fühle mich sehr Wohl und auch heute Abend habe ich beim Fastenbrechen drei Teller Kartoffel- Lachssuppe mit 6 Scheiben Weißbrot gegessen. Und mir geht es weiter echt sehr gut!
Morgen Früh werden wir von der Christus Gemeinde die Kreuzwegprozession machen. Wir gehen von Bingen, über Gau-Algesheim nach Ingelheim und haben den Abschluß an der Christus Gemeinde. Dabei wird jede halbe Stunde abwechselnd jemand ein Stückweit ein Kreuz tragen. Die Strecke wird ca. 12 - 13 Kilomter lang sein und ich will versuchen, ob ich wie im letzten Jahr den ganzen Weg mitgehen kann. Auch das wird wieder eine starke Erfahrung sein.
Also gut dann ihr lieben. Ich hoffe es war auch für manchen eine gute Erfahrung, hier mit zu lesen und mich zu begleiten. Vielen herzlichen Dank an alle, die diese Zeit mit Gebet unterstützt haben. Ich wünsche euch allen ein gesegnetes Osterfest und Gottes reichen Segen. Jesus ist auf allen Wegen bei euch und behütet euch. AMEN!

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